Aktuelles

HSG Eibelshausen-Ewersbach verpflichtet Gennadij Chalepo

Die Sensation ist perfekt!
Unser neuer sportlicher Leiter für HSG und Trainer der 1. Damenmannschaft ist kein geringerer als Gennadij Chalepo! Mit dieser Verpflichtung ist ein einmaliger Coup geglückt, sicher einmalig in der Geschichte beider Stammvereine.
Nach mehreren Stationen als Bundesligatrainer hat der ehemalige Bundesligaspieler und weißrussische/russische Nationalspieler gestern als Trainer und sportlicher Leiter für die HSG Eibelshausen-Ewersbach unterschrieben.
Formell ist der Turnverein Eibelshausen zunächst Arbeitgeber, jedoch tragen beide Stammvereine und die Handball-Spielgemeinschaft das Ganze gemeinschaftlich.
Die Stimmung bei den Beteiligten ist natürlich riesig und die Vorfreude auf den Trainer und die Saison hoch!
Beim gestrigen Kennenlernen mit Spielerinnen und Betreuern stimmte sofort die Chemie und der neue „Spirit“ war für alle greifbar.
Entstanden war alles durch die neu formierten „HSG Friends“, einer 12-14 köpfigen Gruppe von Frauen und Männern, welche nun regelmäßig die HSG Leitung unterstützen wollen. Bei wiederholten Treffen, die teils erst gegen 23 Uhr endeten, konnte Gennadij schlussendlich von einer kleinen Verhandlungsgruppe der „HSG Friends“ gewonnen werden.
Dabei entstehen beiden Stammvereinen keinerlei zusätzliche Kosten. Auch um das Thema „zusätzliche Finanzen“ rund um den Coup kümmern sich die „HSG Friends“.

Gleichzeitig wird unter anderem intensiv an Verstärkungen im Spielerinnen-Bereich gearbeitet. 

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3 Tage nach dem Vertrag mit Gennadij Chalepo trafen schon zwei potentielle neue Spielerinnen aus dem Ausland zum Probetraining ein.
Vom Flughafen direkt zu den Holderberg Games.

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Neuigkeiten

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Tagesfahrt der TVE–Senioren

Zum ersten Tagesausflug im Jahr 2018 brachen die TVE – Senioren vergangene Woche mit zwei Kleinbussen nach Hungen auf. Dort war die „Käsescheune“ das Ziel. Zehn Sorten Käse, selbst gebackenes Brot und Apfelsaft standen zur Verkostung bereit. Die Vorstellung der Käsesorten und ein Überblick über die Herstellungsweise sorgten für den nötigen Durchblick. Anschließend konnten wir im Schauraum Arbeitern zusehen, die Weichkäse herstellten. Durch die restlichen Räume (Info-Raum, Veranstaltungsräume) führte uns eine nette Angestellte, die, wie sich im Gespräch herausstellte, aus Dillenburg stammt. Natürlich war die Theke im Laden lange Zeit belagert, da dort neben den verschiedenen Käsesorten auch andere heimische, teilweise selbsterzeugte Waren zum Verkauf angeboten werden.

Von Hungen ging die Fahrt weiter zum Mittagessen in das Kloster Arnsburg bei Lich. Dort konnten wir bei schönem Biergartenwetter bis zur Klosterführung die wunderbare Atmosphäre des Klosters genießen.

Das ehemalige Zisterzienserkloster mit heute noch riesigen Ausmaßen kann auf eine 843-jährige Geschichte zurück blicken. Von 1174 bis zu Säkularisierung 1803 bedeutete das Kloster den geistigen und geistlichen Mittelpunkt in der Wetterau und darüber hinaus. Noch heute zeugen die gewaltigen Mauern der Klosterkirche von seiner ehemaligen Bedeutung. Bei der Einfahrt in das Kloster grüßte uns über dem Torbogen eine Statue des heiligen Bernhard von Clairvaux, des Ordensgründers. Auf der Hofseite des Gebäudes thront an gleicher Stelle Maria, die Schutzpatronin des Zisterzienserordens.

Die neueren barocken Gebäude befinden sich in einem guten Zustand und sind noch teilweise bewohnt. Alle anderen Teile, wie zum Beispiel Klosterkirche, Kapitelsaal, Dormitorium oder Mönchsaal konnten durch einen gemeinnützigen Freundeskreis in Eigenarbeit renoviert bzw. erhalten werden. Ein ganz wichtiger Teil des Klosters befindet sich im ehemaligen Kreuzgang. Dort ruhen seit 1959 annähernd 450 Opfer des Zweiten Weltkrieges und der NS-Gewaltherrschaft. Es ist die erste Gedenkstätte, wo Kriegsopfer aus verschiedenen Nationen nebeneinander bestattet sind, aber auch „Jäger und Gejagte“. Außerdem fanden hier 87 KZ-Häftlinge ihre letzte Ruhestätte, die die Nazis noch kurz vor Ende des Krieges am 26. März 1945 ermordet hatten.

Tief beeindruckt verließen wir das Kloster und gingen nachdenklich zurück in den Biergarten, wo bei netten, intensiven Gesprächen Kaffee, Kuchen, Eis oder Bier gut schmeckten.